BEIJING, 27. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Bereich „Clean Energy Chain" der vierten China International Supply Chain Expo (CISCE) präsentierte Innovationen zur CO₂-Reduzierung entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette und bot eine Plattform für die internationale Zusammenarbeit im Energiebereich. Entsprechend den im 15. Fünfjahresplan Chinas für Wasserstoffenergie, Kernkraft und CO₂-neutrale Industrieparks dargelegten Prioritäten befasste sich dieser Abschnitt mit Entwicklungen in den Bereichen Energieerzeugung, Stromversorgungssysteme und Endanwendungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Integration von Energie- und Recheninfrastruktur.

Die Teilnehmer repräsentierten einen breiten Querschnitt des globalen Energiesektors. Die State Grid Corporation of China und die China Datang Corporation stellten Fortschritte bei der Integration von Stromversorgung und Rechenleistung vor, darunter intelligente Dispatch-Systeme der nächsten Generation. Die China Resources Group präsentierte einen ganzheitlichen Überblick über die Entwicklung sauberer Energien, die Energieinfrastruktur, einen kohlenstoffarmen Verbrauch sowie ESG-bezogene Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Die Bank of China konzentrierte sich auf Lösungen im Bereich der grünen Finanzwirtschaft, die den Übergang des Energiesektors zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen.
Zu den internationalen Teilnehmern zählten die ExxonMobil, Alfa Laval, die Chartered Community of Navarre (Spanien) und die Saudi United Company, die fortschrittliche kohlenstoffarme Werkstoffe, Technologien zur Emissionsminderung und marktorientierte Kooperationsinitiativen vorstellten und dabei Möglichkeiten für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervorhoben.
Mit dieser vielfältigen Auswahl an Ausstellern und Exponaten präsentierte der Bereich Technologien, Ausrüstung und integrierte Lösungen zur Unterstützung der globalen Energiewende und veranschaulichte dabei die Fortschritte bei der kohlenstoffarmen, digitalen und intelligenten Entwicklung des Sektors für saubere Energie. Anhand praktischer Anwendungen und branchengeführter Innovationen verdeutlichte der Bereich „Clean Energy Chain" das Potenzial für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit und stärker vernetzte Energieversorgungsketten zur Förderung eines nachhaltigen Wachstums.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.