DAS SULTANAT OMAN FESTIGT SEINE POSITION ALS STABILER ANZIEHPUNKT FÜR GLOBALES KAPITAL

10.06.2026

MASKAT, Oman, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Sultanat Oman baut seine Position als Drehscheibe für internationales Kapital und Investitionen weiter aus. Dieser Kurs wird durch solide wirtschaftliche Fundamentaldaten, ein Investment-Grade-Rating sowie Finanz- und Regulierungsrahmen gestützt, die den höchsten internationalen Standards entsprechen. Da globale Investoren zunehmend Wert auf Governance, Rechtssicherheit und langfristige Stabilität legen, bietet das Sultanat Oman ein äußerst sicheres und attraktives Umfeld für Kapitalinvestitionen.

Das International Financial Centre of Oman (IFC Oman) spielt in diesem Ökosystem eine grundlegende Rolle, da es als tragende Säule zur Unterstützung dieser strategischen Positionierung gegründet wurde.  Das IFC Oman bietet internationalen Investoren, Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen einen rechtlichen und regulatorischen Rahmen, der den Standards der weltweit führenden Finanzzentren entspricht. Dieses Umfeld ermöglicht die Strukturierung von Investitionen und die Abwicklung grenzüberschreitender Geschäfte mit außergewöhnlicher Transparenz und Rechtssicherheit.

Seine Majestät Sultan Haitham bin Tarik unterstrich erneut die strategische Priorität des IFC Oman im Rahmen der Wirtschaftsagenda des Sultanats Oman und ernannte den Verwaltungsrat des Zentrums, dessen Vorsitz Seine Hoheit Sayyid Theyazin bin Haitham Al Said, stellvertretender Ministerpräsident für Wirtschaftsfragen, zusammen mit führenden Vertretern der omanischen Wirtschaft innehat. Die raschen Fortschritte bei der Operationalisierung des Zentrums und die hochrangige Zusammensetzung seines Verwaltungsrats sind Ausdruck des staatlichen Engagements für dieses strategische Projekt. Das IFC Oman, das mit direkter Unterstützung der höchsten wirtschaftlichen Führungsebenen realisiert wurde, spielt eine zentrale Rolle bei der Gewinnung von globalem Kapital sowie bei der Beschleunigung der wirtschaftlichen Diversifizierung und des Wirtschaftswachstums.

Das Zentrum fungiert als integriertes Ökosystem, das sich aus drei unabhängigen Institutionen zusammensetzt, die für den Betrieb und die Lizenzvergabe, die Finanzaufsicht sowie die Streitbeilegung zuständig sind. Diese strukturelle Trennung der Funktionen stellt Transparenz und regulatorische Unabhängigkeit im Einklang mit den Standards führender globaler Finanzzentren sicher. Das Zentrum orientiert sich vollständig an internationalen Best Practices, einschließlich der Grundsätze der Financial Action Task Force (FATF) und der International Organization of Securities Commissions (IOSCO), und bietet internationalen Investoren die erforderliche Flexibilität, um Investitionen zu strukturieren und grenzüberschreitende Geschäfte effektiv zu verwalten.

„Unser Ziel ist es, uns als internationales Finanzzentrum erster Wahl zu etablieren. Das IFC Oman wurde als vertrauenswürdiger, innovativer und wirtschaftsfreundlicher Knotenpunkt konzipiert, der nachhaltig zur nationalen Wirtschaft beiträgt. Durch den Aufbau eines integrierten Ökosystems, das auf weltweit bewährten Praktiken, einem fortschrittlichen Rechts- und Regulierungsrahmen sowie einem effizienten Geschäftsumfeld basiert, wird das Zentrum die einzigartigen Wettbewerbsvorteile des Sultanats Oman nutzen. Dies wird einen Mehrwert für Investoren schaffen und die Position des Sultanats Oman als attraktiven Standort für Investitionen und Geschäfte auf regionaler und globaler Ebene festigen", sagte Seine Hoheit Sayyid Theyazin bin Haitham Al Said, Vorsitzender des IFC Oman und stellvertretender Ministerpräsident für Wirtschaftsfragen.

Die Einrichtung des Verwaltungsrats fällt in eine Phase anhaltender, spürbarer Fortschritte in Bezug auf die grundlegenden Wirtschaftsindikatoren Omans. Das Sultanat Oman hat sein Investment-Grade-Rating zurückerhalten, nachdem eine Reihe von Heraufstufungen der Länderbonität vorgenommen wurde, die die verbesserte Finanzlage, den Abbau der Staatsverschuldung und die konsequente Umsetzung wirtschaftlicher Reformen widerspiegeln. Die Staatsverschuldung ist von 68 % des BIP im Jahr 2020 auf 36,5 % zum Ende des Jahres 2025 gesunken. Darüber hinaus prognostiziert der Internationale Währungsfonds für das Jahr 2026 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 % für Oman, womit das Land zu den Ländern mit den höchsten prognostizierten Wachstumsraten im Golf-Kooperationsrat zählt.

Der Erfolg der Strategie Omans zur Diversifizierung der Wirtschaft ist offensichtlich, da die Nicht-Öl-Sektoren mittlerweile etwa 70 % zur Gesamtleistung beitragen. Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) im Sultanat Oman beliefen sich bis zum Ende des dritten Quartals 2024 auf rund 69,4 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 17,6 % über einen Zeitraum von fünf Jahren entspricht. Diese Dynamik spiegelt das wachsende Vertrauen internationaler Investoren in die omanische Wirtschaft und deren anhaltende Attraktivität für langfristige Investitionen wider. Die strategisch günstige geografische Lage des Sultanats Oman an der Schnittstelle zwischen dem Persischen Golf, Ostafrika und Südasien stärkt seine Attraktivität als Investitionsstandort, da sie eine direkte Anbindung an internationale Handelsnetze und globale Schifffahrtsrouten bietet.

Staatsfonds im Golf-Kooperationsrat verwalten derzeit Vermögenswerte in Höhe von mehreren Billionen US-Dollar und haben zunehmend Einfluss auf internationale Investitionsströme. Über das IFC Oman baut das Sultanat Oman seine Kapazitäten aus, um globales Kapital reibungslos mit Investitionsmöglichkeiten in der Golfregion, in Afrika und in Asien zu verbinden. Dies festigt seine weltweite Stellung als erstklassiger Investitionsstandort, der sich durch wirtschaftliche Diversifizierung, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit auszeichnet.

Medienkontakt: AlHussain.AlQalhati@mifc.om 

HH Sayyid Theyazin bin Haitham Al Said

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.