BEIJING, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das APEC China CEO Forum, das vom Chinesischen Rat zur Förderung des internationalen Handels (CCPIT) veranstaltet wird und als eine der wichtigsten Wirtschaftsveranstaltungen im Rahmen des APEC-Jahres in China gilt, findet am 21. Juni in Beijing statt, einen Tag vor der Eröffnung der vierten China International Supply Chain Expo (CISCE).
Unter dem Motto „Offenheit, Vernetzung, Synergie: Die asiatisch-pazifische Region für eine gemeinsame Zukunft verbinden" umfasst das Forum eine Eröffnungszeremonie sowie drei Podiumsdiskussionen. Führende Vertreter des APEC Business Advisory Council (ABAC), des APEC-Sekretariats, chinesischer Regierungsbehörden und von Fortune-Global-500-Unternehmen werden sich mit zentralen Themen wie regionaler wirtschaftlicher Integration, Vernetzung und digitaler Innovation befassen.
Das Forum dient zudem als Plattform und Halbjahresbilanz für die Erfolge der Wirtschaft während des APEC-Jahres in China. Es wird die wichtigsten Ergebnisse des jüngsten ABAC-Treffens in Mexiko hervorheben, darunter die ABAC-Erklärung zur Freihandelszone im asiatisch-pazifischen Raum und die ABAC-Erklärung zur Konnektivität, und damit die Grundlage für politische Empfehlungen schaffen, die dem APEC-Gipfel der Wirtschaftsführer vorgelegt werden sollen.
Das Forum wird eng mit der Vierten China International Supply Chain Expo koordiniert. Die am Forum teilnehmenden Wirtschaftsvertreter werden die Ausstellung besuchen, mit Ausstellern in Kontakt treten, an Business-Matchmaking-Aktivitäten teilnehmen und Diskussionen über die globale Zusammenarbeit in der Lieferkette führen. Diese Maßnahme wird die von der APEC-Wirtschaftsgemeinschaft erzielten Ergebnisse weiter verstärken und die Rolle des chinesischen Wirtschaftssektors bei der Förderung der wirtschaftlichen Integration im asiatisch-pazifischen Raum, der Unterstützung einer offenen regionalen Wirtschaft sowie der Stärkung der Zusammenarbeit in Industrie und Lieferkette hervorheben.
Weitere Informationen zum bevorstehenden APEC China CEO Forum finden Sie unter https://en.ccpit.org/.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.