Bewährte Skalierbarkeit bei der SIM-Verwaltung und Zugang zu mehr als 100 Netzbetreibern beschleunigen die Vorbereitung auf den eSIM-Standard SGP.32
LONDON, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- CSL Group, der weltweit führende Anbieter von Critical Connectivity®, hat IoTM Solutions Ltd übernommen und damit eine globale Plattform für ausfallsicheres, netzbetreiberübergreifendes IoT-Konnektivitätsmanagement sowie eSIM-Orchestrierung geschaffen, die auf die nächste Generation globaler IoT-Bereitstellungen ausgelegt ist.
Da IoT-Lösungen weltweit in immer größerem Maßstab eingesetzt werden, müssen Unternehmen, Dienstleister und Mobilfunkbetreiber SIM-Karten, eSIM-Profile sowie Netzbetreiberanbindungen häufig über separate Portale, Konnektivitätsmanagement-Plattformen (CMPs) und Netzwerkplattformen verwalten. Diese Fragmentierung erhöht die betriebliche Komplexität, verlangsamt die Anbindung neuer Netzbetreiber und erschwert den Umgang mit geänderten regulatorischen Vorgaben, Beschränkungen für dauerhaftes Roaming sowie Problemen im laufenden Betrieb.
Die Übernahme stärkt die Fähigkeit von CSL, Kunden beim Aufbau ausfallsicherer globaler IoT-Landschaften zu unterstützen, die Netzausfälle verkraften, sich an geänderte regulatorische Vorgaben anpassen und reibungslos auf SGP.32 umgestellt werden können – den GSMA-eSIM-Standard der nächsten Generation für das IoT.
Ausfallsicherer IoT-Betrieb für globale Konnektivität
Das 2015 gegründete Unternehmen IoTM Solutions hat eine Cloud-native-Plattform entwickelt, die fragmentierte Netzbetreibersysteme, CMPs und eSIM-Workflows in einem Managed Service zusammenführt und so eine zentrale Übersicht bietet. Die Plattform ist herstellerunabhängig und kann sowohl bestehende Umgebungen als auch neue Bereitstellungen unabhängig vom jeweiligen Anbieter übernehmen. Kunden verwalten damit den gesamten SIM-Lebenszyklus, eSIM-Profile, Nutzungsberichte, Supportabläufe und den API-Zugriff über mehrere Netzbetreiber sowie Plattformen hinweg nach einem einheitlichen Betriebsmodell. Dank dieses weitgehend automatisierten, reibungslosen Ansatzes können Kunden ihren gesamten SIM-Bestand innerhalb von Stunden statt Tagen provisionieren.
Die Plattform verwaltet bereits mehr als 30 Millionen SIM-Karten und kann mehr als eine Milliarde davon einbinden. Sie unterstützt mehr als 20 native Anbindungen an CMPs, APIs und Netzbetreiberplattformen und bietet Zugang zu mehr als 100 Mobilfunkbetreibern. Dies verschafft CSL unmittelbar globale Skalierbarkeit, eine umfassende Netzbetreiberanbindung und bewährte betriebliche Kompetenz für die Dienste Critical Connectivity® sowie rSIM®, wodurch Kunden mehr Wahlmöglichkeiten und einen größeren Nutzen erhalten.
In Kombination mit der Ausfallsicherheit von rSIM auf SIM-Ebene und den Managed-IoT-Services von CSL erweitert IoTM Solutions das Angebot von CSL für ausfallsichere Konnektivität über die Ausfallsicherung auf Netzwerkebene hinaus. Über eine einzige Plattform können Kunden Netzausfälle bewältigen, Anforderungen lokaler Netzbetreiber und Beschränkungen für dauerhaftes Roaming berücksichtigen sowie auf veränderte Marktbedingungen reagieren.
Dan Amir, Geschäftsführer und Mitgründer von IoTM Solutions, erklärte:
„IoTM wurde ins Leben gerufen, um die Verwaltung der IoT-Konnektivität über mehrere Netzbetreiber, Plattformen und Länder hinweg zu vereinfachen. Als Teil der CSL Group können wir diese Leistungsfähigkeit einem größeren weltweiten Kundenstamm zugänglich machen und dabei auf die verwalteten Konnektivitätsdienste von CSL sowie die Ausfallsicherheit von rSIM zurückgreifen. Gemeinsam können wir Kunden und Mobilfunkbetreiber dabei unterstützen, die SIM- und eSIM-Verwaltung zu vereinfachen und sich auf die nächste Generation globaler IoT-Lösungen vorzubereiten."
Das IoTM-Team wird Teil von CSL, und die Plattform wird weiterhin bestehende Kunden, Betreiber und Dienstleistungspartner unterstützen.
Ausbau des Leistungsangebots von CSL
CSL bietet bereits verwaltete IoT-Konnektivität und patentierte rSIM-Ausfallsicherheit für lebens- und geschäftskritische Anwendungen. Durch die Integration von IoTM erweitert CSL seine Rolle über die reine Konnektivität hinaus und bietet Kunden ein einheitliches, ausfallsicheres Betriebsmodell zur Verwaltung von SIM-Karten, eSIMs, Netzbetreibern und Plattformen über den gesamten Gerätelebenszyklus hinweg.
Gemeinsam unterstützen CSL und IoTM Solutions Kunden dabei, Lösungen weltweit bereitzustellen, Anforderungen lokaler Netzbetreiber sowie regulatorische Vorgaben zu erfüllen, die Verwaltung des SIM-Lebenszyklus zu automatisieren und mit dem Wachstum ihrer IoT-Landschaften die betriebliche Ausfallsicherheit zu stärken. Dies schafft die Grundlage für eine breite Einführung von SGP.32 und verringert zugleich die betriebliche Komplexität für Unternehmen, Dienstleister und Mobilfunkbetreiber.
Kunden auf die nächste Generation von eSIM vorbereiten
Der Übergang zu SGP.32, der nächsten Generation der eSIM-Architektur für das IoT, stellt eine der bedeutendsten Veränderungen bei der Bereitstellung, Verwaltung und Unterstützung vernetzter Geräte über deren gesamten Lebenszyklus dar. Da Unternehmen weltweit expandieren und sich die Beschränkungen für dauerhaftes Roaming laufend ändern, benötigen sie mehr Automatisierung, Orchestrierung und betriebliche Kontrolle über ihre SIM- und eSIM-Bestände.
Durch die Kombination der Konnektivitätsmanagement-Plattform von IoTM Solutions mit den verwalteten IoT-Diensten von CSL sowie der patentierten rSIM-Ausfallsicherheit schafft CSL die betriebliche Grundlage für die globalen IoT-Bereitstellungen von heute und das SGP.32-Ökosystem von morgen.
Ed Heale, Geschäftsführer der CSL Group, erklärte:
„SGP.32 markiert die größte Veränderung im IoT-Konnektivitätsmanagement seit der Einführung der eSIM. Kunden benötigen nicht nur einen neuen Standard, sondern auch ein neues Betriebsmodell. Durch die Integration von IoTM Solutions in die CSL Group können wir genau das leisten, indem wir IoT-Konnektivitätsmanagement, eSIM-Orchestrierung und ausfallsichere Konnektivität in einem einzigen Service bündeln, der Kunden auf die nächste Generation globaler IoT-Lösungen vorbereitet."
Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Informationen zur CSL Group
CSL Group ist der weltweit führende Anbieter von Critical Connectivity®. CSL wurde 1996 gegründet und hat in den vergangenen drei Jahrzehnten das Fachwissen, die Ausfallsicherheit sowie die verwaltete Infrastruktur aufgebaut, auf die lebens-, einsatz- und geschäftskritische IoT-Anwendungen angewiesen sind. Heute verwaltet CSL mehr als drei Millionen Verbindungen in den Bereichen Gebäudesicherheit, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Versorgungswirtschaft sowie Verkehr und stellt in großem Umfang durchgehend verfügbare, vollständig betreute IoT-Lösungen mit mehreren Verbindungswegen bereit. Während andere Konnektivitätsanbieter eine austauschbare Standardleistung bereitstellen, bietet CSL Verlässlichkeit: Das Unternehmen konzipiert, stellt bereit und verwaltet sichere, ausfallsichere Lösungen, die auf Umgebungen zugeschnitten sind, in denen Ausfälle ausgeschlossen sein müssen.
Weitere Informationen finden Sie auf csl-group.com.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.