Colt DCS ernennt David Burton zum Chief Information Officer.

06.07.2026

LONDON, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Colt Data Centre Services (Colt DCS), ein globaler Anbieter von KI-fähigen Hyperscale- und Großunternehmens-Rechenzentren, gab heute die Ernennung von David Burton zum Chief Information Officer bekannt.

In seiner Rolle wird David Burton die weltweiten Technologie- und Sicherheitsteams von Colt DCS leiten, die Technologievision des Unternehmens gestalten sowie sichere, skalierbare und zukunftsfähige digitale Plattformen zur Unterstützung des weiteren Wachstums bereitstellen. Seine Ernennung stellt einen wichtigen Meilenstein für den Rechenzentrumsbetreiber dar. Die Kombination aus strategischem Weitblick und praktischer technischer Expertise wird sowohl den Bereich Technologie als auch das  Executive Leadership Team weiter stärken.

David Burton bringt mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung in leitenden Positionen im globalen Technologiesektor zu Colt DCS mit. Er wechselt von Global Switch Data Centres, wo er als Group Director of Information tätig war. Dort verantwortete er die digitale Strategie des Unternehmens, stärkte dessen Cybersicherheitsarchitektur und entwickelte Technologielösungen zur Unterstützung eines nachhaltigen Geschäftswachstums.

Verlauf seiner Karriere leitete er umfassende Programme zur digitalen Transformation in verschiedensten Branchen, darunter Cloud-Computing, Virtualisierung, globales IT-Service-Management, Forschung und Entwicklung sowie die Konsumgüterindustrie. Diese umfassende Erfahrung – gepaart mit seiner Fähigkeit, strategische Visionen in die praktische Umsetzung zu überführen – wird für Colt DCS im Zuge des weiteren Wachstums und der Weiterentwicklung von großem Wert sein.

„Wir freuen uns sehr, David Burton in einer für unser Wachstum so entscheidenden Phase bei Colt DCS willkommen zu heißen. Seine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Führung komplexer, globaler Technologieunternehmen sowie seine fundierte Expertise in den Bereichen digitale Transformation und Cybersicherheit machen ihn zur idealen Führungskraft, um unsere nächste Innovationsphase voranzutreiben. Ich bin überzeugt, dass er eine Schlüsselrolle dabei spielen wird, unsere Plattform zu stärken und unseren Kunden langfristigen Mehrwert zu bieten."

Quy Nguyen, Interims-CEO und Chief Sales Officer.

Über Colt DCS

Wir planen, bauen und betreiben Rechenzentren für globale Hyperscaler und Großunternehmen.

Unser weltweites Portfolio umfasst 15 in Betrieb befindliche Rechenzentren sowie 12 weitere Standorte in der Entwicklung, verteilt auf neun Städte in Großbritannien, Europa und der APAC-Region.

Wir ermöglichen unseren Kunden eine effektive Wachstumsplanung für ihr Geschäft und bieten ihnen gleichzeitig Sicherheit und Verlässlichkeit. Wir stellen eine sichere, ausfallsichere und hervorragend vernetzte Infrastruktur bereit, die Raum für geplante Kapazitätserweiterungen in der Zukunft bietet. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Rechenzentrumsbranche setzen wir unsere Vision um, der vertrauenswürdigste und kundenorientierteste Rechenzentrumsbetreiber am Markt zu sein.

Der Umweltschutz steht im Mittelpunkt unseres Handelns, da wir ihn als grundlegende Verantwortung gegenüber unserem Planeten begreifen. Deshalb übernehmen wir aktiv Verantwortung dafür, unsere Umweltauswirkungen weltweit zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu einem zentralen strategischen Faktor zu machen. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Colt DCS umfassende, kurz- und langfristige „Science Based Targets" (wissenschaftsbasierte Klimaziele) gesetzt, um die Emissionen im Einklang mit dem aktuellen Net-Zero-Standard der SBTi zu senken.

https://www.coltdatacentres.net/de-DE

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/colt-dcs-ernennt-david-burton-zum-chief-information-officer-302817246.html

Other news

Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.