CNTE unterstützt das 7 MW/16 MWh große BESS-Projekt „Lisberg II" in Deutschland

21.08.2026

LISBERG, Deutschland, 21. August 2026 /PRNewswire/ -- CNTE liefert die Energiespeicherlösung für das Lisberg II BESS, ein 7 MW/16 MWh-Batterie-Energiespeicherprojekt , das derzeit in Lisberg, Trabelsdorf, Bayern, Deutschland, errichtet wird.

Das Projekt ist in ein 5-MWac-Photovoltaikkraftwerk von integriert, das Solarstrom mit Batteriespeichern kombiniert, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu verbessern und eine größere Flexibilität beim Energiemanagement zu gewährleisten.

Mit einer Gesamtenergiespeicherkapazität von 16 MWh und einer Nennleistung von 7 MW ist das BESS darauf ausgelegt, den von der Photovoltaikanlage erzeugten Strom zu speichern und die Energie entsprechend den Betriebs- und Netzanforderungen abzugeben. Durch die Abstimmung der Solarstromerzeugung mit der Energiespeicherung kann das Projekt dazu beitragen, die Auswirkungen von Schwankungen bei der Erzeugung erneuerbarer Energien zu verringern und eine flexiblere Nutzung von sauberem Strom zu ermöglichen.

CNTE liefert die Energiespeicherlösung für das Projekt und unterstützt die Systemintegration sowie den zuverlässigen Betrieb des Batteriespeichersystems. Die Lösung wurde speziell für die Anforderungen von Solar-plus-Speicher-Anlagen im Großmaßstab entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf Anlagensicherheit, Betriebssicherheit und langfristiger Leistung liegt.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Bau- und Inbetriebnahmephase ; der Netzanschluss ist für Januar 2027 vorgesehen.

Deutschland baut den Einsatz erneuerbarer Energien weiter aus und erhöht gleichzeitig den Bedarf an flexibler Energieinfrastruktur, die einen höheren Anteil an schwankender Solar- und Windenergie bewältigen kann. Die Energiespeicherung in Batterien spielt bei dieser Energiewende eine immer wichtigere Rolle, da sie dazu beiträgt, Erzeugung und Nachfrage auszugleichen, die Einbindung erneuerbarer Energien zu verbessern und die Flexibilität des Stromnetzes zu erhöhen.

Das Projekt (Lisberg II BESS) stellt einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung von CNTE auf dem europäischen Energiespeichermarkt dar und unterstreicht einmal mehr den Einsatz von CNTE-Energiespeicherlösungen in Photovoltaik-Kraftwerksprojekten.

Während das Projekt auf die Inbetriebnahme und den Netzanschluss zusteuert, wird CNTE den Einsatz sicherer, zuverlässiger und flexibler Energiespeicherlösungen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien in ganz Europa weiterhin unterstützen.

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/cnte-unterstutzt-das-7-mw16-mwh-groWe-bess-projekt-lisberg-ii-in-deutschland-302857190.html

Other news

Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.