CHARLES S. COHEN BEGLEICHT SEINE GERICHTLICH FESTGESTELLTE SCHULD BEI DER FORTRESS INVESTMENT GROUP

19.06.2026

NEW YORK, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Cohen Brothers Realty Corporation gibt bekannt, dass der Bauträger und Unternehmer Charles S. Cohen nach mehr als zweijährigem Rechtsstreit den gesamten Restbetrag der von der Fortress Investment Group geltend gemachten Forderung beglichen hat, berichtet David López, Leiter der Rechtsabteilung der Cohen Brothers Realty Corporation. Da die persönliche Verpflichtung von Herrn Cohen zur Begleichung der im Fortress-Urteil festgesetzten Schuld nun vollständig erfüllt ist, ist die Gefahr der Bestellung eines Insolvenzverwalters von Rechts wegen entfallen und gegenstandslos geworden.

Cohen Brothers Realty Corporation

Cohen war seit über 20 Jahren Kunde von Fortress, und die zahlreichen Finanzierungen, die sie gemeinsam abgeschlossen haben, waren für beide Seiten über zwei Jahrzehnte hinweg finanziell lohnend. Die Beziehung verschlechterte sich im Januar 2024, als die Cohen Brothers behaupteten, Fortress habe eine Kreditverlängerung für ein von Cohen kontrolliertes Kreditnehmerunternehmen nicht gewährt. In der Folge wurde eine persönliche Bürgschaft von Cohen für den Darlehensbetrag zugunsten von Fortress gerichtlich bestätigt.

„Charles Cohen ist seinen persönlichen Verpflichtungen stets nachgekommen", erklärte López. „Die Begleichung des ausstehenden Betrags aus dem Fortress-Urteil steht im Einklang mit Herrn Cohens Integrität und bestätigt seinen Charakter als ehrbarer Geschäftsmann."

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.