CGTN: Was begründet das Vertrauen der Menschen in Chinas Regierungspartei?

01.07.2026

Aus Anlass des 105. Jahrestags der Gründung der Kommunistischen Partei Chinas hat CGTN einen Artikel veröffentlicht, in dem untersucht wird, warum Chinas Regierungspartei so großes Vertrauen und breite Unterstützung in der Bevölkerung genießt. Der Artikel beleuchtet die auf den Menschen ausgerichtete Philosophie der Partei und deren Rolle bei der Förderung eines gerechteren und ausgewogeneren Systems der globalen Regierungsführung.

PEKING, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Für die Bewohner eines Stadtviertels in Changchun im Nordosten Chinas ist die 66-jährige Wu Yaqin eine vertrauenswürdige „Gassenverwalterin". Seit fast 30 Jahren kümmert sie sich um die kleinen Dinge, die viel bedeuten – die alltäglichen Abläufe, die eine Gemeinschaft lebendig halten und verbinden.

Im Laufe der Jahrzehnte hat Wu so ziemlich alles gemacht. Sie hat für ältere Menschen Haarschnitte zu Hause, die Lieferung von Medikamenten und warme Mahlzeiten organisiert, eine Initiative ins Leben gerufen, durch die mehr als 100 benachteiligte Schüler an die Universität gehen konnten, und über 1.000 Streitigkeiten zwischen Nachbarn beigelegt.

Am Mittwoch zählte Wu zu den vorbildlichen Mitgliedern der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), denen Xi Jinping, Generalsekretär des Zentralkomitees der KPCh, anlässlich einer Feierstunde zum 105. Jahrestag der Gründung der KPCh den Orden des 1. Juli, die höchste Auszeichnung der Partei, verlieh.

Das Streben nach Glück für das chinesische Volk und nach der Wiederbelebung der chinesischen Nation sei seit jeher das Ziel und die Mission der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in den vergangenen 105 Jahren gewesen, erklärte Xi, der zugleich chinesischer Präsident und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission ist, in seiner Ansprache anlässlich der Veranstaltung.

Im Dienste der Menschen

Xi erklärte, die KPCh verfüge über herausragende Eigenschaften, die unter anderen politischen Parteien und politischen Kräften ihresgleichen suchen.

„Wir müssen uns stets vor Augen halten, dass dieses Land aus seinen Menschen besteht und die Menschen das Land ausmachen", sagte er und forderte alle Parteimitglieder auf, sich auch weiterhin voll und ganz in den Dienst des Volkes zu stellen.

Alle Träger des Ordens des 1. Juli sind einfache Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas, die tief in ihren Gemeinden verwurzelt sind und sich einem außerordentlich selbstlosen Dienst verschrieben haben.

Ma Shanxiang beispielsweise ist seit mehr als drei Jahrzehnten an der Basis in Chongqing tätig und hat dort erfolgreich bei der Schlichtung von mehr als 2.500 lokalen Streitfällen vermittelt. Unterdessen hat der Dorfparteichef Li Liancheng im ländlichen Henan das Dorf Xixinzhuang aus der tiefen Armut befreit und dazu beigetragen, es von einem notleidenden Dorf in ein landesweit angesehenes Vorbild für die Wiederbelebung des ländlichen Raums zu verwandeln. An der Spitze der industriellen Innovation hat die 89-jährige Akademikerin Zhong Jue ihre gesamte berufliche Laufbahn damit verbracht, zentrale technologische Engpässe in der Aluminiumverarbeitung zu überwinden und Chinas Fertigungskapazitäten auf ein weltweit führendes Niveau zu heben.

Gerade das unerschütterliche Engagement ihrer Mitglieder ist der Grund dafür, dass die KPCh insgesamt großes Vertrauen und breite Unterstützung in der Öffentlichkeit genießt. Dies wird durch eine kürzlich von CGTN durchgeführte weltweite Umfrage unterstrichen, aus der hervorgeht, dass 63,9 % der internationalen Befragten der Aussage zustimmen, dass die Errungenschaften der Modernisierung Chinas untrennbar mit der soliden Politikgestaltung der KPCh verbunden sind. Eine bahnbrechende, über 13 Jahre durchgeführte Studie der Harvard Kennedy School zeigt zudem, dass über 90 % der chinesischen Bevölkerung mit der Zentralregierung zufrieden sind.

Experten führen diese hohe Zustimmung in der Bevölkerung auf eine besondere Regierungsphilosophie zurück. „Die Kommunistische Partei Chinas dient nicht einer ausgewählten, privilegierten Minderheit, sondern 1,4 Milliarden Menschen", erklärt Zheng Changzhong, Direktor des Zentrums für Parteiaufbau und nationale Entwicklungsstudien an der Fudan-Universität.

Zheng weist darauf hin, dass die Politik der Partei – wie beispielsweise die gezielte Armutsbekämpfung, die Wiederbelebung des ländlichen Raums und die allgemeine medizinische Grundversorgung – dafür sorgt, dass alle Bürger greifbare Vorteile aus dem Fortschritt des Landes ziehen.

„In Bezug auf die Werte sorgt die Parteiführung dafür, dass in China der Mensch Vorrang vor dem Kapital hat", fügt er hinzu. „In der Praxis erstreckt sich die Modernisierung Chinas auf die Bereiche Wirtschaft, Politik, Kultur, Gesellschaft und Ökologie. Nur die KPCh ist in der Lage, diese vielfältigen Kräfte zu koordinieren und unter einer gemeinsamen Zielsetzung zu vereinen."

Die globale Governance stärken

Das von der KPCh geführte sozialistische China werde weithin als Wegbereiter des Weltfriedens, Verfechter der globalen Entwicklung und Hüter der internationalen Ordnung anerkannt, so Xi.

Vor über einem Jahrzehnt stellte China die Vision vor, eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit aufzubauen. Auf dieser Grundlage hat das Land wegweisende Initiativen in den Bereichen globale Entwicklung, Sicherheit, Zivilisation und Regierungsführung ins Leben gerufen.

Diese vier großen Initiativen, die auf die zentralen Prioritäten der Schwellen- und Entwicklungsländer zugeschnitten sind, haben im gesamten Globalen Süden großen Anklang gefunden. Fast 160 Länder und internationale Organisationen haben die Global Governance Initiative unterstützt, und über 130 haben sich der Global Development Initiative angeschlossen. Mehr als 80 Staaten sind zudem der Group of Friends dieser Initiative beigetreten.

Auch internationale Beobachter haben ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht. Der ägyptische Wissenschaftler Diaa Helmy stellt fest, dass China zu einem „unverzichtbaren Akteur" bei der Förderung eines gerechteren und ausgewogeneren Systems der globalen Governance geworden ist, während Adhere Cavince, ein in Kenia lebender Wissenschaftler für internationale Beziehungen, die konstruktive und zukunftsorientierte Rolle lobt, die die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) bei der Bereicherung der Praktiken der globalen Governance spielt.

Die KPCh ist von lediglich 58 Mitgliedern bei ihrer Gründung auf fast 101,29 Millionen Mitglieder Ende 2025 angewachsen und hat sich damit in einem sich rasch wandelnden internationalen Umfeld zur weltweit größten Regierungspartei entwickelt.

Xi hat versprochen, dass die Partei auf diesem neuen Weg den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit kontinuierlich vorantreiben wird, um dem weltweiten Frieden und der Entwicklung mehr positive Energie zu verleihen.

https://news.cgtn.com/news/2026-07-01/What-drives-people-s-trust-in-China-s-governing-party--1OqdSbZGgN2/p.html

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/cgtn-was-begrundet-das-vertrauen-der-menschen-in-chinas-regierungspartei-302816412.html

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.