XIAMEN, China, 4. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Antaisolar, ein führender Experte für digitale und intelligente Lösungen im Bereich der Photovoltaik (PV)-Montagesysteme, stellte am 25. Juni auf der Intersolar Europe 2026 in München seine Agri-PV Tracking System Solution, eine Nachführsystem-Lösung für die Landwirtschaft mit Photovoltaik vor. Die Markteinführung markiert eine strategische Erweiterung von Freiflächen- und Dachanlagen hin zum vielversprechenden Agri-PV-Segment und stärkt damit den technologischen Vorsprung von Antaisolar bei Solarprojekten aller Art.

Maximierung des Bodenwerts mit Agri-PV
Die neue Lösung, die am 23. Juni vom globalen technischen Direktor Emmanuele Chiappori vorgestellt wurde, nutzt die „1+1>2"-Synergie zwischen Solarstromverkauf und landwirtschaftlichem Ertrag. Die Beschattung durch die Paneele verringert die Bodenverdunstung, fördert eine wassersparende Landwirtschaft und sorgt gleichzeitig für einen doppelten wirtschaftlichen Nutzen. Das Agri-PV Tracking System von Antaisolar bietet einen flexiblen Freiraum von 1,3 bis 5 Metern, um dem Wachstum der Pflanzen und dem Einsatz großer Maschinen Rechnung zu tragen. Sein zweiteiliges Pfahlfundament erhöht die Ausreißfestigkeit und Tragfähigkeit erheblich und gewährleistet so Stabilität bei starkem Wind und Bodensetzungen. Das SmartTrail-Steuerungssystem verfügt über einen speziellen „Erntemodus" für einen ungehinderten seitlichen Zugang zu den Maschinen sowie über einen vierstufigen Wetterschutzmechanismus gegen Sturm, Schnee, Überschwemmungen und Hagel. Die Lösung ist vollständig kompatibel mit dem gesamten Nachführsystem-Portfolio von Antaisolar und gewährleistet somit eine breite Anwendbarkeit sowie eine einfache Skalierbarkeit.
Über die Hardware hinaus bietet Antaisolar End-to-End-Dienstleistungen an, darunter projektbezogene Sonderanfertigungen, Schulungen vor Ort für die Installation und Inbetriebnahme sowie schnellen Support vor Ort – von der Anlagenauswahl bis hin zur langfristigen Betriebsführung und Wartung –, wodurch eine zuverlässige Projektabwicklung gewährleistet wird.
Präsentation ergänzender Produkte
Neben der Einführung von AgriPV stellte Antaisolar seinen 1P-Flaggschiff-Tracker ATSpark mit dem intelligenten Nachführsystem SmartTrail vor, der sich durch eine achteckige Rohrkonstruktion und ein Doppellager-Design auszeichnet, wodurch eine um 40 % höhere Steifigkeit und eine um 50 % höhere Festigkeit erreicht werden. Zudem wurden die Serien ALTRA für Dachanlagen und ALTIMA für Freiflächenanlagen sowie das SolarAid-Planungstool vorgestellt, wodurch der ganzheitliche Ansatz des Unternehmens für vielfältige Anwendungsszenarien verdeutlicht wurde.
Antaisolar, das auf Platz 7 der globalen PV-Tracker-TOP10 von Wood Mackenzie für das Jahr 2026 rangiert und als Tracker-Hersteller der globalen Klasse A anerkannt ist, hält an seiner Mission „Raise a Green World" (Eine grüne Welt schaffen) fest und setzt sich weiterhin dafür ein, die weltweite Energiewende hin zu einer kohlenstoffarmen Energieversorgung durch vielfältige Solaranwendungen voranzutreiben.
Erfahren Sie mehr über Antaisolar: antaisolar.com
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.