Angel Yeast präsentiert auf der TUYEM 2026 Innovationen auf Hefebasis für die Tierernährung

08.06.2026

SHANGHAI, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Angel Yeast (SH600298), einer der weltweit führenden Hefehersteller, stellte kürzlich auf dem 16. Internationalen Futtermittelkongress und der Fachmesse (TUYEM) seine neuesten Forschungsergebnisse und Produktentwicklungen vor; über seine Beiträge wurde auch in der Zeitschrift INFOVET berichtet. Dr. George Gong, ein technischer Experte des Unternehmens, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Ernährung von Wiederkäuern mit Hefe-Postbiotika und Hefepeptiden" und gab dabei Einblicke in die Rolle von Hefetechnologien in der Tierernährung.

Angel Yeast Showcases Yeast-Based Innovations for Animal Nutrition at TUYEM 2026

Die TUYEM, organisiert vom türkischen Verband der Futtermittelhersteller (Türkiyem-Bir), ist die größte Veranstaltung der Futtermittelbranche in der Türkei. Der diesjährige Kongress brachte Branchenführer, Forscher und Fachleute aus den Bereichen Futtermittelrohstoffe, Zusatzstoffe und Technologien zusammen, um über die Zukunft der Futtermittelproduktion, die Rohstoffversorgung und nachhaltige Praktiken zu diskutieren. In einem Sonderbeitrag in der Kongresspublikation hob Angel Yeast das Potenzial von Hefetechnologien hervor, die Produktionseffizienz angesichts des Drucks durch Futtermittelkosten und der Herausforderungen in der Lieferkette, denen die Branche gegenübersteht, zu verbessern.

Die globale Futtermittelindustrie steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Sowohl in der Türkei als auch in China stehen Futtermittelhersteller unter zunehmendem Druck aufgrund der starken Nachfrage nach Rohstoffen und anhaltend hoher Kosten. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Hefetechnologie hat sich Angel Yeast auf die Entwicklung hefe-basierter Lösungen zur Unterstützung der Tierernährung und Futterverwertung konzentriert. In der Ernährung von Wiederkäuern wird lebende Hefe häufig eingesetzt, um die mikrobielle Flora im Pansen zu regulieren, den pH-Wert im Pansen zu stabilisieren und die Verdaulichkeit von Ballaststoffen und Stärke zu verbessern. Mehr als 100 von Angel Yeast durchgeführte Studien zeigen, dass der Einsatz seiner Hefeprodukte die durchschnittliche Tageszunahme bei Rindern um etwa 10 % bis 20 % steigern und die Milchleistung bei Milchkühen um etwa 5 % bis 10 % erhöhen kann – was einem Mehrertrag von 1 bis 2 Litern pro Kuh und Tag entspricht. Diese Zuwächse ermöglichen es Landwirten, mit weniger Futteraufwand eine höhere Produktionseffizienz zu erzielen, was dazu beiträgt, den Druck durch steigende Rohstoffkosten zu mindern.

Angesichts der weit verbreiteten Verwendung von Pelletfutter auf dem türkischen Markt, wo der Pelletierungsprozess bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit die Aktivität lebender Hefen verringern kann, verstärkt Angel Yeast seine Forschungs- und Entwicklungsbemühungen im Bereich funktioneller Inhaltsstoffe wie Hefepeptide und Zellwände. Diese Komponenten bieten präbiotische oder postbiotische Vorteile und verfügen über ein breites Potenzial in Anwendungen für Wiederkäuer, Geflügel, Aquakultur und Haustierfutter.

Dr. George Gong merkte an: „Heute liegt der Schwerpunkt der Anwendung von Hefe und Hefederivaten in der Fütterung von Wiederkäuern, doch ihr Potenzial reicht über dieses Segment hinaus. Hefepeptide, Hefezellwände und andere funktionelle Komponenten können in Heimtierfutter, Geflügelfutter, der Aquakultur und in Lebensmitteln eingesetzt werden. Diese funktionellen Komponenten werden Hefeprodukten eine Schlüsselrolle in einem breiteren Spektrum tierischer Produktionssysteme verschaffen und so zu größerer Effizienz und langfristiger Nachhaltigkeit beitragen."

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.