PALM BEACH GARDENS, Florida, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Das auf fortschrittliche Kerntechnik spezialisierte Unternehmen AMPERA hat im Rahmen der Vorantragsphase des Genehmigungsverfahrens einen umfassenden Plan zur Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden bei der US-amerikanischen Atomaufsichtsbehörde (NRC) eingereicht. Das Unternehmen rechnet damit, seinen Antrag auf eine Genehmigung für die kombinierte Produktions- und Brennstoffherstellungsanlage bis Oktober 2027 einzureichen.

Im Rahmen dieser Phase des Genehmigungsverfahrens stellt AMPERA detaillierte Informationen zu zentralen Entwicklungsthemen wie den innovativen Konstruktionsmerkmalen, den Methoden und den Analysen bereit, um den behördlichen Prüfungsprozess zu beschleunigen und Risiken zu minimieren.
Der Lizenzierungs- und Vermarktungsplan von AMPERA steht im Einklang mit dem kürzlich von der NRC eingerichteten „Office of Advanced Reactors" (OAR). Die OAR ist für die Umsetzung eines integrierten Regulierungsansatzes zuständig, der den sicheren Einsatz fortschrittlicher Reaktortechnologien ermöglicht.
Der derzeitige Geltungsbereich des AMPERA-Plans ist umfassend und umfasst die Genehmigung von Reaktoren gemäß Titel 10 des Code of Federal Regulations (10 CFR), Teile 40, 53, 70 und 71, zur Unterstützung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit Kernmaterial, der Brennstoffherstellung, der Herstellung von Reaktorkernen und dem Einsatz von Modulen an mehreren Standorten. Angesichts der jüngsten und zu erwartenden Änderungen im Bereich der regulatorischen Rahmenbedingungen für fortschrittliche Mikroreaktortechnologie bietet der Plan von AMPERA die nötige Flexibilität, um den effektivsten und effizientesten Weg zur Erteilung von Genehmigungen für die Kommerzialisierung und den weltweiten Einsatz zu ebnen.
„Im Rahmen dieses Prozesses werden wir technische Details an die Aufsichtsbehörden weitergeben, unser geistiges Eigentum schützen und das Vertrauen in fortschrittliche Nukleartechnologie stärken", sagte Brian Matthews, Gründer und CEO von AMPERA. „Wir freuen uns darauf, unsere Pläne für das kommerzielle, subkritische, mit Thorium betriebene modulare System von AMPERA gemeinsam mit der NRC zu erörtern."
Im Gegensatz zu herkömmlichen Leichtwasserreaktoren nutzen der thoriumbasierte Brennstoff und die unterkritischen Betriebssysteme von AMPERA einen externen Neutronengenerator, um den Betrieb in Gang zu setzen und aufrechtzuerhalten. Dadurch entsteht eine zusätzliche Ebene der Betriebskontrolle, während gleichzeitig innovative Ansätze für den Brennstoffkreislauf ermöglicht werden. Am 26. August gaben AMPERA und das Lawrence Livermore National Laboratory unter eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung fortschrittlicher Kernbrennstoffe bekannt.
„Wir machen große Fortschritte, bauen unser Team weiter aus und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und Interessengruppen", sagte Dr. April Smith, Lizenzstrategin bei AMPERA. „Wir bringen innovative Technologien auf den Markt. Die NRC ist bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihr an dieser im Bereich der Mikroreaktoren einzigartigen Technologie zu arbeiten."
AMPERA hat Michael Hamer als Leiter des Bereichs Lizenzierung und Regulierungsangelegenheiten eingestellt. Als Absolvent des Nuklearprogramms der US-Marine verfügt Hamer über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich der Genehmigungsverfahren für Kernkraftwerksprojekte in den USA, Südkorea, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien, Polen und Kanada. Durch die Kombination dieser Erfolge mit über 16 Jahren Erfahrung in der angewandten Strahlenschutzphysik bringt Hamer fundiertes und ganzheitliches Fachwissen in den Bereich der Zulassungsverfahren ein. Hamer und Dr. Smith werden die Lizenzierungsaktivitäten von AMPERA leiten, während das Unternehmen sein „-PowerNOW weiterentwickelt. Die Plattform „NuclearNEXT."
Informationen zu AMPERA
AMPERA ist ein Unternehmen für fortschrittliche Energietechnologie, das skalierbare Stromversorgungslösungen für Rechenzentren sowie für Anwendungen in den Bereichen Verteidigung, Industrie und Schifffahrt entwickelt. Mit seinem „PowerNOW." Im Rahmen der Strategie „NuclearNEXT" kombiniert AMPERA fortschrittliche Fertigungstechniken, künstliche Intelligenz und Energietechnologien der nächsten Generation, um zuverlässige, werkseitig gefertigte Energiesysteme zu liefern. Die firmeneigene „Integrated Energy Architecture™" unterstützt die Abwärmerückgewinnung, die Stromerzeugung aus konventionellen Brennstoffen und fortschrittliche subkritische Kernenergie und ebnet so einen nahtlosen Weg in die Zukunft sauberer, reichlich vorhandener Energie. Weitere Informationen finden Sie unter www.amperaglobal.com und.
Medienkontakt
Greg.Brostowicz@amperaglobal.com
(561) 320-1980

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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.