BETHLEHEM, Pennsylvania, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- ABEC, ein Weltmarktführer im Bereich biotechnologischer Prozesslösungen, gab die Erweiterung seiner Process Sciences-Gruppe bekannt und baut damit seine Kapazitäten aus, biopharmazeutische Hersteller bei der Beschleunigung ihrer Entwicklung, der Risikominimierung und der Steigerung der Produktivität über den gesamten Lebenszyklus biotechnologischer Prozesse hinweg zu unterstützen.

Das Team von Process Sciences verbindet Fachwissen aus den Bereichen Chemie- und Bioingenieurwesen mit modernster Modellierung, experimentellen Tests und der Entwicklung maßgeschneiderter Anlagen, um Kunden von der frühen Entwicklungsphase bis hin zur kommerziellen Produktion zu unterstützen. Durch die Kombination von praktischen Versuchen mit computergestützten Tools ermöglicht ABEC eine schnellere Fehlerbehebung, eine effizientere Skalierung und einen zuverlässigen Technologietransfer bei gleichbleibender Produktqualität und -konsistenz.
Im Mittelpunkt des Process Sciences-Ansatzes von ABEC steht ein tiefgreifendes Verständnis der Prozesse. Die Ingenieure analysieren und optimieren kritische Parameter – darunter Stoffaustausch, Rührbewegung, Mischzeit, Scherung und CO₂-Stripping –, um spezifische Prozessziele zu erreichen und häufige Herausforderungen beim Mischen und bei der Skalierung zu vermeiden. Dieses Fachwissen erstreckt sich sowohl auf mikrobielle Fermentations- als auch auf tierische Zellkulturprozesse, wodurch ABEC maßgeschneiderte Lösungen für ein breites Spektrum an Anwendungen im Bereich Bioproduktion anbieten kann.
Die speziellen Anlagen von ABEC unterstützen die Prozessvalidierung zusätzlich durch praxisnahe Mischversuche sowie Versuche mit lebenden Zellen oder Mikroorganismen in Maßstäben von 200 ml bis 6.000 Litern. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch numerische Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics, CFD) und andere Modellierungswerkzeuge, die Daten zur Unterstützung von Quality by Design-Initiativen und zur Prozesscharakterisierung liefern.
Fortgeschrittene CFD-Simulationen tragen zudem dazu bei, Entwicklungszeit und -kosten zu senken, indem sie die Anzahl der Versuchsläufe minimieren und Entscheidungen hinsichtlich der Skalierung und des Technologietransfers risikoärmer machen. Anstatt Prozesse an Standardausrüstung anzupassen, entwickelt ABEC Systeme, die auf definierte Prozessanforderungen zugeschnitten sind.
„Process Sciences gibt unseren Kunden Sicherheit beim Übergang von der Entwicklung zur Produktion", sagte Scott Pickering. „Durch die Kombination von Modellierung, experimenteller Validierung und maßgeschneiderter Anlagenkonstruktion tragen wir dazu bei, die Leistung zu optimieren, die Ausbeute zu steigern und Unsicherheiten zu verringern."
Informationen zu ABEC
ABEC bietet seit 1974 maßgeschneiderte Prozesslösungen und Dienstleistungen für die weltweite Biotech-Branche an. Die meisten Pharma- und Biotech-Unternehmen weltweit zählen zu den Kunden von ABEC, und viele führende Therapien werden unter Einsatz von durch ABEC entwickelten Anlagen und Verfahren hergestellt. Das Wertversprechen von ABEC gründet sich auf langjährige Erfahrung, umfassende interne Kompetenzen und einen flexiblen, maßgeschneiderten Ansatz, der Kosten und Markteinführungszeit senkt und gleichzeitig die Produktivität maximiert.
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Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.
Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.
Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.
Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.